Sie stellen einen Teller mit Essen in die Mikrowelle, drücken einen Knopf und warten ruhig, bis das Gerät seine Arbeit erledigt. Alles scheint einfach und sicher.
Doch was, wenn Ihr unersetzlicher Küchenhelfer Ihre Gesundheit langsam untergräbt?
Seit Jahrzehnten diskutieren Wissenschaftler über die Auswirkungen von Mikrowellenherden auf den Körper, während die Gerätehersteller hartnäckig jegliche Risiken abstreiten.

Tatsächlich können Lebensmittel sogar durch ihr bloßes Aufwärmen zu einer Quelle gefährlicher Verbindungen werden. Beispielsweise werden durch das Erhitzen von Plastikbehältern Giftstoffe freigesetzt, die in Ihrer Nahrung und dann in Ihrem Magen landen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.
Mikrowellen verändern die Wasserstruktur in Lebensmitteln, zerstören Vitamine und erzeugen „tote“ Kalorien, die keine Energie liefern, aber zur Gewichtszunahme beitragen.
Und außerdem kann Strahlung, die angeblich völlig ungefährlich ist, durch Risse in der Tür eindringen und Ihre Zellen beeinträchtigen.
Natürlich fordert niemand dazu auf, die Mikrowelle wegzuwerfen, aber es ist wichtig zu wissen, wie man die Risiken minimiert.
Verwenden Sie zum Beispiel Glasbehälter, halten Sie sich während des Betriebs nicht in der Nähe des Geräts auf und erhitzen Sie niemals Muttermilch darin. Es scheint, als wäre es an der Zeit, Ihre Gewohnheiten zu überdenken, bevor es zu spät ist.
Aber lassen Sie uns tiefer graben. Wussten Sie, dass selbst „sichere“ Kunststoffbehälter mit der Aufschrift „BPA-frei“ beim Erhitzen andere Giftstoffe freisetzen können?
Untersuchungen zeigen, dass alternative Verbindungen wie Bisphenol S nicht weniger schädlich sind, ihre Verwendung ist jedoch noch nicht geregelt.
Was ist mit Lebensmitteln, die Sie aufwärmen? In der Mikrowelle zubereitetes Fleisch verliert bis zu 40 % seines Vitamin B12 und Gemüse verliert seine krebsbekämpfenden Antioxidantien.
Am schlimmsten ist jedoch die ungleichmäßige Erwärmung. Kalte Stellen in Lebensmitteln werden zu Brutstätten für Bakterien, wenn Sie die Speisen während der Zubereitung nicht umrühren.
Ein weiterer Mythos ist, dass Mikrowellen Bakterien abtöten. Tatsächlich erhitzt es nur, es sterilisiert nicht.
Beim Wiederaufwärmen abgestandener Speisen können Krankheitserreger überleben und eine Lebensmittelvergiftung auslösen.
Nun stellen Sie sich vor: Sie erwärmen seit Jahren Instantnudeln in Plastikbechern. Mikroplastikpartikel sammeln sich in der Leber, den Nieren und sogar im Gehirn an.
Bei Tieren verursacht es Tumore und hormonelle Störungen. Groß angelegte Studien am Menschen gibt es zwar noch nicht, aber willst du trotzdem Versuchskaninchen sein?
Was zu tun? Ersetzen Sie zunächst sämtliches Plastikgeschirr durch solches aus Keramik oder Glas. Zweitens: Erhitzen Sie Speisen nicht länger als 2–3 Minuten. Es ist besser, die Portionen aufzuteilen und den Zyklus zu wiederholen. Drittens: Lassen Sie das Essen nach dem Aufwärmen eine Minute lang stehen, damit sich die Temperatur ausgleichen kann.
Und verwenden Sie zum Auftauen von Fleisch niemals die Mikrowelle – Bakterien vermehren sich in der Hitze sofort. Wenn Sie Frischhaltefolie verwenden, achten Sie darauf, dass diese als „mikrowellengeeignet“ gekennzeichnet ist. Am besten decken Sie den Teller jedoch mit einem Papiertuch ab.
Denken Sie daran: Ihre Gesundheit ist diese kleinen Anstrengungen wert.