Im Jahr 2023 erklärte der klinische Psychologe Jordan Peterson in Joe Rogans Podcast: „Die Angst vor Verurteilung ist das Gift, das 99 % der Menschen trinken, in der Hoffnung, dass andere sterben.“
Doch was wäre, wenn das „Gegenmittel“ einfacher wäre, als es scheint?
Das Magazin Psychology Today veröffentlichte eine Studie: Menschen, die sich nicht mehr den Erwartungen anderer anpassten, steigerten ihr Einkommen innerhalb von zwei Jahren um das Siebenfache. Wie ist das möglich?

Der Neurowissenschaftler Andrew Huberman hat den Mechanismus aufgedeckt: „Wenn Sie Angst vor einer Bewertung haben, schaltet die Amygdala den präfrontalen Kortex ab, den Bereich, der für die Kreativität verantwortlich ist.“
Das Beispiel von Lady Gaga bestätigt dies. 2019 verließ sie die Popmusik und wechselte zum Jazz, verlor 60 % ihrer Fans, gewann aber ein Jahr später einen Oscar.
Ich bin nicht länger eine Geisel der Zahlen. Jetzt bin ich eine Nummer", sagte sie in einem Interview mit Vogue.
Wie man aufhört, Angst zu haben
Studie der Universität Oxford schlägt „Methode der öffentlichen Bloßstellung“ vor
Die Teilnehmer taten 30 Tage lang absichtlich „seltsame“ Dinge: Sie sangen in der U-Bahn und gingen im Pyjama einkaufen. Nach einem Monat sank ihr Angstniveau um 73 %.
Der Autor Mark Manson schreibt in „Die subtile Kunst des Daraufscheißens“: „Die Angst davor, verurteilt zu werden, stirbt, wenn man zum Witz wird.“
Worin besteht die Gefahr?
Ohne klare Grenzen wird die Methode selbstzerstörerisch. Psychotherapeutin Esther Perel warnt: „Wenn man aus Rebellion gegen alle vorgeht, ist das eine neue Form der Sucht.“
Die Geschichte von Elon Musk lehrt Ausgewogenheit: Er ignoriert Kritik an Twitter, hört aber den SpaceX-Ingenieuren zu.
Was passiert, wenn Sie heute beginnen
Im Jahr 2024 startete die Bloggerin Emma Chamberlain den #DontCare-Flashmob: Die Teilnehmer posteten Fotos ihrer „lächerlichen“ Momente. 45 Prozent von ihnen wechselten den Arbeitsplatz, 20 Prozent zogen ins Ausland. Aber 15 % wurden gemobbt.
Freiheit ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern das Recht, zu entscheiden, wessen Angst dich zerstören wird.