Wenn das Gehirn nach Ruhe verlangt und die Aufgaben einen nicht loslassen, hat man manchmal das Gefühl, keine Energie mehr da zu haben.
Doch tatsächlich können Sie sogar in den schwierigsten Momenten Wege finden, Ihrem Gehirn zu helfen, besser zu arbeiten.
Ernährung: Was Ihr Gehirn isst
Was isst das Gehirn? Nein, er isst keine Schokolade, wie viele Leute denken, obwohl es manchmal nicht schadet. Einen echten Energieschub bekommt das Gehirn durch nährstoffreiche Lebensmittel:

- Fisch mit hohem Omega-3-Gehalt (wie Lachs);
- Nüsse und Samen, die reich an Vitamin E und Magnesium sind;
- Beeren, insbesondere Blaubeeren, die das Gedächtnis anregen können;
- grünes Blattgemüse, das die kognitiven Funktionen fördert.
Auch Kaffee und Tee helfen, allerdings in Maßen. Sie geben Energie, aber erwarten Sie nicht, dass Ihr Gehirn sich nach der fünften Tasse in einen Supercomputer verwandelt.
Bewegung: Das Gehirn liebt Aktivität
Wenn Sie Sport nur als Möglichkeit betrachten, ein paar Pfunde zu verlieren, verpassen Sie etwas. Schon 20 Minuten zügiges Gehen können Prozesse auslösen, die die kognitive Funktion verbessern. Yoga, Laufen oder einfach nur Stretching – all das trägt dazu bei, die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns zu verbessern.
Es gibt übrigens Hinweise darauf, dass kleine Aufwärmübungen während des Arbeitstages nicht nur die Konzentration steigern, sondern auch dabei helfen, Informationen besser aufzunehmen.
Schlaf: Warum Ruhe wichtiger ist, als Sie denken
„Wenn ich fertig bin, gehe ich schlafen“, denken sich viele und wundern sich dann, warum nichts klappt. Im Schlaf ruht das Gehirn nicht, sondern verarbeitet aktiv Informationen. Deshalb können 7–9 Stunden richtige Ruhe Wunder wirken: Gedächtnis und Konzentration verbessern sich und das Stressniveau sinkt.
Wenn der Schlaf gestört ist, wenden Sie vor dem Schlafengehen Entspannungstechniken an: Vermeiden Sie eine Stunde vor dem Schlafengehen Bildschirme, trinken Sie warmen Kräutertee und sorgen Sie dafür, dass Ihr Schlafzimmer dunkel und ruhig genug ist.
Mentales Training: Wärmen Sie Ihr Gehirn auf
So wie die Muskeln durch Training stärker werden, wird das Gehirn durch regelmäßiges geistiges Training stärker. Bücher lesen, Kreuzworträtsel lösen, eine neue Sprache lernen – all das sind Stimulanzien, die Ihr Gehirn flexibel und anpassungsfähig machen.
Mikropausen: Das Geheimnis der Produktivität
Stundenlanges Arbeiten ohne Pause führt ins Nirgendwo. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass 5–10 Minuten Ruhe nach jeweils 50 Minuten Arbeit die Produktivität deutlich steigern. Nutzen Sie diese Zeit für einen Spaziergang, einen Blick aus dem Fenster oder schließen Sie einfach die Augen.