Rollt Ihr Kind im Laden auf dem Boden herum und Sie sind kurz davor, im Boden zu versinken? Nicht schreien oder drohen.
Aber schreien Sie nicht.
Hocken Sie sich stattdessen auf seine Höhe hin und sagen Sie ruhig: „Ich sehe, dass Sie sehr verärgert sind. Lassen Sie uns gemeinsam entscheiden, was zu tun ist.“
Kinder bekommen oft Wutanfälle, weil sie das Gefühl haben, nicht die Kontrolle zu haben.

Bieten Sie zwei Optionen an: „Wir können jetzt einen Schokoriegel kaufen oder nächste Woche zwei, wenn du Sterne für deine Hilfe im Haushalt bekommst.“ So übersetzen Sie Emotionen in Logik.
Es gibt aber auch eine Notfallmethode. Nehmen Sie aus Ihrer Tasche eine „Anti-Krisen-Tasche“ – ein kleines Spielzeug, das Ihr Kind noch nie zuvor gesehen hat.
Die Neuheit wird seine Aufmerksamkeit umlenken. Oder beginnen Sie, flüsternd zu sprechen. Um Ihnen zuzuhören, muss er den Mund halten.
Und wenn zu Hause Hysterie ausbricht, schalten Sie Musik ein und schlagen Sie vor, „zu tanzender Wut“ zu ermuntern. Ins Kissen springen, stampfen, schreien – so können Sie Dampf ablassen, ohne Schaden anzurichten.
Doch was tun, wenn es täglich zu hysterischen Anfällen kommt?
Der Grund kann Überarbeitung sein. Kinder unter 7 Jahren können Müdigkeit nicht erkennen und „explodieren“ daher wie Teekannen.
Führen Sie eine „ruhige Stunde“ ein, auch für diejenigen, die tagsüber nicht schlafen. Eine halbe Stunde Lesen, Puzzeln oder Malen ist wie ein Neustart für das Nervensystem.
Und überprüfen Sie auch Ihre Ernährung. Zucker und Farbstoffe in Säften und Joghurts verursachen Stimmungsschwankungen. Ersetzen Sie sie durch Obst und Nüsse.
Nutzen Sie die „Grünstift-Methode“. Anstatt für die Hysterie zu schimpfen, loben Sie den Beruhigungsversuch.
Zum Beispiel: „Du hast so tief durchgeatmet, als du verärgert warst!“ Dadurch lernt das Kind Selbstbeherrschung.
Und wenn er wegen des Verbots einen Wutanfall bekommt, sagen Sie: „Ich verstehe, dass du wütend bist. Aber eine Regel ist eine Regel." Suchen Sie keine Ausreden und schreien Sie nicht – sprechen Sie bestimmt, aber mit Mitgefühl.
Manchmal ist Hysterie ein Hilferuf
Ein Kind ist möglicherweise nicht in der Lage zu sagen: „Ich bin traurig“ oder „Ich habe Angst.“ Umarmen Sie ihn und fragen Sie: „Weinst du, weil du müde bist? Oder weil ich dich nicht gehört habe?
Selbst wenn er nicht reagiert, wird Ihre Sorge zu einem Anker der Ruhe.