Sie bleiben vor der Orchideenvitrine stehen und bewundern ihre Anmut. Doch wie kann man unter Dutzenden von Exemplaren eines finden, das nicht innerhalb einer Woche verwelkt?
Wir sagen Ihnen, worauf Sie in einem Geschäft achten müssen, damit Sie keinen Fehler machen.
Orchideen im Supermarkt leiden oft unter unsachgemäßer Pflege: zu viel Wasser, Zugluft, Lichtmangel. Lernen Sie, die Signale der Pflanze zu „lesen“ – so vermeiden Sie den Kauf einer problematischen Blume.

Vertrauen Sie nicht Ihrem ersten Eindruck von Blumen. Untersuchen Sie das Laub.
Die Farbe sollte gleichmäßig grün (hell oder satt) sein. Gelbe, violette Flecken und schwarze Punkte sind Anzeichen einer Infektion oder Verbrennung. Die richtige Textur der Blätter ist glatt und elastisch. Falten und Lethargie deuten auf einen Feuchtigkeitsmangel hin (seltener auf Wurzelfäule).
Führen Sie Ihren Finger über die Oberfläche. Klebrige Rückstände oder Spinnweben sind Warnsignale für Schädlinge.
Epiphyten erhalten Feuchtigkeit und Sauerstoff über ihre Wurzeln. In einem transparenten Topf sind sie gut zu erkennen.
Gesunde Wurzeln sind silbrig-grün, fleischig, mit hellgrünen Spitzen (aktives Wachstum). Kranke Exemplare sind braun, trocken oder schleimig. Tritt beim Drücken Flüssigkeit aus, hat die Fäule begonnen.
Wackeln Sie vorsichtig mit der Pflanze im Topf. Fester Sitz? Das Wurzelsystem ist gut entwickelt. Wackelt es? Möglicherweise sind einige Wurzeln abgestorben.
Blühende Blumen bereiten zwar sofort Freude, ihre Lebensdauer ist allerdings begrenzt. Wählen Sie Exemplare, bei denen die meisten Knospen geschlossen sind – auf diese Weise dauert die Blüte 4–8 Wochen.
Achten Sie auf die Erde für Orchideen. Schimmel und weißer Belag deuten auf zu viel Wasser und die Gefahr von Wurzelfäule hin.
Ideal ist allerdings, wenn das Substrat krümelig ist und keinen modrigen Geruch aufweist.
Denken Sie daran – die richtige Auswahl im Geschäft spart Nerven und Zeit bei der Wiederbelebung. Lassen Sie Ihre Orchidee lange leben!