Bauen Sie Lupinen in Ihrem Garten an und retten Sie Ihren Gemüsegarten.
Seine Wurzeln dringen bis zu 2 Meter tief ein, entziehen den unteren Bodenschichten Stickstoff und geben ihn an seine Nachbarn weiter.
Nach der Blüte die Stiele abschneiden und in den Beeten vergraben: Das ist der beste Gründünger.

Für den Kartoffelkäfer ist der Geruch von Lupinen unerträglich. Pflanzen Sie es zwischen den Kartoffelreihen, und in einem Monat werden Sie keinen einzigen Schädling mehr finden.
Wichtig ist allerdings, mehrjährige Sorten (zum Beispiel „Lupinus multifolia“) zu wählen, da die einjährigen Sorten schnell verwelken.
Nach dem Mähen der Lupine dürfen die Spitzen nicht entfernt, sondern mit der Erde ausgegraben werden. Beim Zersetzen der Stängel werden Alkaloide freigesetzt, die pathogene Pilze und Fadenwürmer abtöten.
Innerhalb nur einer Saison wird der Boden locker und flockig und der Ertrag steigt um 40 %.
Um die Wirkung zu verstärken, mischen Sie Lupine mit Senf: Diese Kombination wirkt als natürliches Antiseptikum.
Die leuchtend blauen und violetten Blüten der Lupine sind ein Magnet für Bienen und Hummeln.
Pflanzen Sie sie neben Apfel-, Kirsch- oder Gurkenbäumen und die Insekten sorgen für reichlich Fruchtbildung. Schneiden Sie die Blumen aber nicht gleich ab, sondern lassen Sie die Bienen noch mindestens 2–3 Wochen „arbeiten“.
Aber Vorsicht: Diese Pflanze kann sich ohne Bekämpfung zum Unkraut entwickeln. Schneiden Sie die Blütenstiele ab, bevor sie Samen bilden, oder pflanzen Sie sie in kleine Behälter.
Und denken Sie daran: Lupinen sind für Tiere giftig. Halten Sie Nutztiere daher davon fern.