Der beliebte Beerenstrauch braucht nicht nur während der Fruchtbildung, sondern auch im Frühjahr gute Pflege.
Die Hauptaufgabe besteht darin, Himbeeren die Möglichkeit zu geben, nach dem Winter an Kraft zu gewinnen und sich auf die Fruchtbildung vorzubereiten.
An der Oberfläche befinden sich Himbeerwurzeln. Auch kurzfristige Dürreperioden sind für die Sträucher kostspielig.
Damit sich die Pflanzen richtig entwickeln und reichlich Früchte tragen, muss der Boden unter den Pflanzen bis zu einer Tiefe von 30-40 cm feucht sein.
Wenn im Herbst gedüngt wurde, verfügt die Pflanze zumindest bis zur Blüte über genügend Ressourcen. So sieht die Frühlingsfütterung aus.
1. Humus (5-6 kg pro 1 m²) oder eine Hühnermistlösung (1:20). Alternativ können Sie auch eine Königskerzenlösung (1:10) verwenden. Der Verbrauch an Flüssigdünger beträgt 3-5 Liter pro „Quadrat“.
2. Superphosphat – 50–80 g pro 1 m². m. Kaliumsulfat – 20-40 g pro „Quadrat“.
Es löst mehrere Probleme auf einmal: Es speichert Feuchtigkeit, schützt vor erneutem Frost und verhindert das Wachstum von Trieben, wodurch die Ressourcen des Busches geschont werden.
Als Mulch werden Strohmist, Torf, Sägemehl und kleine Äste verwendet. Die Mulchschicht sollte mindestens 5 cm betragen.
Der hygienische und prägende Schnitt wird in der Zeit durchgeführt, in der der Schnee geschmolzen ist, sich die Erde jedoch noch nicht erwärmt hat.
Um zu verhindern, dass die Pflanzungen aufgrund von Nährstoffmangel verdicken und verdorren, werden die Triebe während der Vegetationsperiode entfernt. Beim Beschneiden bleiben pro 1 Laufmeter Pflanzfläche 15–20 der stärksten Triebe übrig.
Das Sprühen erfolgt nach dem Entfernen der alten Mulchschicht und dem hygienischen Beschneiden.
Zur Vorbeugung von Pilzbefall mit Bordeaux-Mischung (1 %) behandeln. Für Anthracnose verwenden Sie „Agrolekar“, „Profi“, „Chistoflor“. Wenn die Büsche von Rost befallen sind, verwenden Sie die Präparate „Abiga-Pik“, „Baktofit“, „Topaz“.